Foto: Pfarrer Klaus Zebe/Red.

„Ich liebe Erfurt“ erzählt Geschichten über Menschen, Orte und Ereignisse aus Erfurt. Hier der zweite Teil unseres Rückblicks.

Stolz Generation X zu sein

Der Frühling hält Einzug in Erfurt. Da wir immer einen Blick auf den Steiger im Süden der Landeshauptstadt haben, schauen wir uns diese Jahreszeit im Erfurter Stadtwald genauer an:

Im Frühling zeigt sich der Steiger als selbstverantwortlicher Akteur. Während unten in der Stadt mit viel Arbeit und auch Geld dem Frühling mit Blumenbeeten ein würdiger Rahmen geschaffen wird, erledigt unser Stadtwald das allein. Auch bei der Ernährung ist er in dieser Zeit behilflich. Das Topsteigerwaldthema ist ab März der Bärlauch. Inzwischen gibt es ausgewiesene Bereiche, wo dieser geerntet werden kann. Durch den Wald ziehen sich an diesen Stellen regelrechte Bärlauchpfade.

So unsere Erkenntnisse nach unserem Frühjahrsbesuch dort. Das ganze Jahr über liefern die Drei Brunnen am Luisenpark Wasser. Deren Geschichte erkunden wir fast zeitgleich im Rahmen einer Wanderung.

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Foto: Die Drei Brunnen/Red.

Mit einem Artikel über Vieselbach und Gramme setzen wir unsere Reihe über Gewässer der Stadt Erfurt fort. Auch die Geschichte der Technobewegung im Erfurt der 1990″er Jahre wird weitergeschrieben. Besondere Einblicke in die damalige Szene liefert uns Michi in einem Interview.

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Foto: Michi beim Interview/Red.

„Letztlich bin ich froh, diese Zeit, wo es keine Grenzen und wirkliche Regeln gab, dass ich das miterleben durfte – ich bin stolz, Generation X zu sein“

Michis Resümee steht für eine Zeit, wo in Erfurt vieles möglich ist – auch im Rückblick ein aufregender Prozess.

Pfarrer der untypischen Art

Ruhiger geht es bei dem Besuch der Wasserburg Kapellendorf und dem Städtchen Treffurt zu. Der Ort an der Werra überrascht uns mit einem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern.

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Foto: Blick in Treffurt/Red.

Auch die Landschaft rund um Treffurt gefällt uns. So sehr, dass wir kurz darauf den Heldrastein auf der anderen Seite der Werra besuchen und feststellen:

Der Ort glänzt durch seinen herrlichen Ausblick nach Nordwesten. Mit dem Besteigen des „Turms der Einheit“ kann dieser zu einem Rundumblick erweitert werden. Inselsberg, Wasserkuppe und der Hohe Meißner sind von dort aus gut zu sehen.  

Wieder in Erfurt treffen wir mit Klaus Zebe einen Menschen mit einem nicht alltäglichen Job. Diesen beschreiben wir in unserem Artikel wie folgt:

Klaus Zebe ist ein Pfarrer der untypischen Art. Nicht weil er eher locker gekleidet unterwegs ist. Seine Gemeinde hat eine Besonderheit: Sie reist umher. Wo andere Geistliche ihre Kirche und Gemeindebüros im Dorf oder der Stadt haben, steht Klaus Zebe meist ein Rummelplatz zur Verfügung. Seine offizielle Bezeichnung lautet dann auch „Landespfarrer für Zirkus- und Schaustellerseelsorge der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)“.

Nach unserem Interview besuchen wir den Domplatz. Hier werden für eine Veranstaltung verschiedene Fahrgeschäfte aufgebaut. Sofort wird Klaus Zebe dort erkannt und in Gespräche verwickelt.

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Foto: Schausteller Bernd Hammer (l.) im Gespräch mit Klaus Zebe/Red.

Für uns wird dabei klar, wie wichtig der “Landespfarrer für Zirkus- und Schaustellerseelsorge der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland” für die Schausteller ist.

Hier endet der zweite Teil unseres Rückblicks 2025. Den ersten Teil finden Sie hier.

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