Umweltamt lädt zu zwei Naturspaziergängen ein
Auf den Spuren des Bibers und der Nachtbewohner
„Der Biber galt hierzulande über Jahrhunderte als ausgerottet. Umso mehr freuen wir uns, dass er heute wieder Teil unserer Flusslandschaften ist. Als eifriger Landschaftsgestalter schafft er vielfältige Uferstrukturen und damit wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten“, sagt Jörg Lummitsch, Leiter des Umwelt- und Naturschutzamtes.
Ein zweiter Spaziergang widmet sich der Stadtnatur bei Nacht. Treffpunkt ist ebenfalls am Freitag, dem 12. Juni 2026, um 19:30 Uhr an der Mikwe hinter der Krämerbrücke. Die Route führt durch die Innenstadt bis ins Venedig. Dabei wird erläutert, welche Tierarten nachts aktiv sind, wie künstliches Licht ihre Lebensräume beeinflusst und welche Auswirkungen Lichtverschmutzung auf die biologische Vielfalt hat. Zudem werden mögliche Schutzmaßnahmen vorgestellt und das geplante Nachhaltige Beleuchtungskonzept der Stadt Erfurt (NaBeKo) erläutert.
Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an naturschutzbehoerde.umweltamt@erfurt.de oder telefonisch unter 0361 655-2553 anzumelden. Für beide Veranstaltungen werden festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung empfohlen. Ein Fernglas kann die Beobachtungen zusätzlich bereichern. Die Spaziergänge dauern jeweils etwa eineinhalb bis zwei Stunden.
Der Lange Tag der Natur wird thüringenweit vom NABU Thüringen gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Thüringen organisiert.
Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt