Foto: (v.L.) Arndt Klecha , Matthias Bärwolff, Martin Höfer, Roberto Gering/Stadtverwaltung Erfurt

 

Wer ab dem 13. Mai durch die Erfurter Altstadt spaziert, sollte seinen Blick auch einmal nach unten richten. Vor allem die Schachtabdeckungen der Kanalisation lohnt es sich, genauer anzusehen. Denn der Erfurter Entwässerungsbetrieb hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: neue Wappendeckel, die das Bild der Krämerbrücke tragen.

Erfurter Entwässerungsbetrieb setzt auf Schachtabdeckungen mit besonderem Detail

Die erste neu gestaltete Schachtabdeckung hat bereits ihren Platz auf dem Benediktsplatz gefunden. Schritt für Schritt sollen zunächst 49 weitere Motivdeckel des Modells „Krämerbrücke“ im Altstadtbereich verbaut werden. Damit ergänzen sie die vorhandenen Wappendeckel mit dem Erfurter Rad, die seit 35 Jahren im Einsatz sind.

Mit dem neuen gestalterischen Detail liefert der Entwässerungsbetrieb einen echten Hingucker mit Identitätsbezug, der das Erscheinungsbild der Erfurter Altstadt weiter aufwertet. Ergänzt wird das Stadtbild zudem durch einige sehr alte, historische Abdeckungen von Schächten und Brunnen, die weiterhin erhalten bleiben.

Im gesamten Stadtgebiet sind rund 25.000 Schachtabdeckungen installiert, davon etwa 1.200 in der Altstadt. Bislang prägen dort unter anderem 110 spezielle Wappendeckel mit dem Motiv „Erfurter Rad“ (seit 1991 im Einsatz) das Straßenbild. Mit zunächst 50 neu gefertigten Motivdeckeln des Modells „Krämerbrücke“ wird diese Tradition nun fortgeführt.

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt