Foto: Augustinerkloster/Archiv ich liebe Erfurt
Präsentation des Tagungsbandes „Das Bürgerhaus der Renaissance in Thüringen und den Nachbarregionen“ im Augustinerkloster
Am Montag, dem 23. Februar 2026, um 19 Uhr, findet im Augustinerkloster (Raum “Staupitz/Lang”) der nächste Montagsvortrag statt. Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Historischen Kommission für Thüringen, dem Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt sowie dem Verein für Thüringische Geschichte wird der Tagungsband „Das Bürgerhaus der Renaissance in Thüringen und den Nachbarregionen“ vorgestellt.
Die Zeitspanne von 1550 bis 1620 prägte zahlreiche thüringische Städte – sichtbar bis heute durch imposante Rathäuser, Kirchen, Schlösser, Stadtbefestigungen und nicht zuletzt die charakteristischen Bürgerhäuser. Der Tagungsband beleuchtet wirtschafts- und sozialhistorische wie kunst- und bauhistorische Hintergründe und geht der Frage nach, wie Faktoren wie Wirtschaft, Demografie, adlige Vorbilder oder Bildung und Kunst die Entwicklung dieser Bauwerke beeinflussten. Ebenso wird die Aussagekraft von Häusern und anderen Sachquellen wie Inschriften, Fassadengestaltung, Wandmalereien und Objekten der Hausausstattung diskutiert.
Das Programm beginnt mit einer Begrüßung durch Dr. Martin Sladeczek, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. Prof. Dr. Uwe Schirmer, Vorsitzender des Vereins für Thüringische Geschichte und Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Thüringen, übernimmt die Einführung. Im anschließenden Vortrag präsentiert Tim Erthel, M. A. (Erfurt), das Stotternheimsche Palais – einen weitgehend vergessenen Prachtbau der Renaissance in Erfurt.
Abschließend lädt ein kleiner Empfang zum Austausch ein.
Die Vorträge des Erfurter Geschichtsvereins sind öffentlich und generell kostenlos. Spenden zur Unterstützung der Veranstaltung sind gern gesehen und werden erbeten.
Quelle: Verein für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt/Red.