Kleine Abschnitte der Arnstädter Chaussee, der Weimarischen Straße und des Juri-Gagarin-Rings werden zum Testfeld. Heute wurden dort Spurrinnen, Risse und Nähte ausgebessert. Das Besondere: Anstelle von herkömmlichem Reparaturasphalt, der traditionell zur Instandsetzung von Straßenschäden verwendet wird, kam sogenannter „PMMA-Mörtel“ zum Einsatz.

Tiefbau- und Verkehrsamt in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt

Das Gemisch auf Kunstharzbasis soll eine wirtschaftliche und widerstandsfähigere Alternative zu konventionellen Asphaltgemischen darstellen. Das ergaben Laboruntersuchungen der Fakultät Bauingenieurwesen in der Fachhochschule Erfurt in Zusammenarbeit mit der Firma Triflex GmbH & Co. KG.

Ob die Ergebnisse auch in der Praxis standhalten, wird sich zeigen.

Auch das Tiefbau- und Verkehrsamt Erfurt ist an den Ergebnissen interessiert. Als Straßenbaulastträger, der für den Erhalt des Erfurter Straßennetzes zuständig ist, stellte es die viel befahrenen Straßen für den praktischen Versuch zur Verfügung. Die Straßenkontrolleure des Amtes behalten zudem die frisch befüllten Abschnitte im Blick und dokumentieren Auffälligkeiten.

„Wir sind sehr interessiert an neuen Materialien, die helfen, unsere tägliche Arbeit zur Instandhaltung der Erfurter Straßen zu verbessern. Deshalb stehen wir solchen innovativen Projekten immer aufgeschlossen gegenüber und halten regelmäßig Kontakt zur Fakultät Bauingenieurwesen“, sagt Christian Gräner, Abteilungsleiter Straße/Brücke im Tiefbau- und Verkehrsamt.

 

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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