Für den 20. März 2022 wurden Lockerungen der wesentlichen Pandemiemaßnahmen angekündigt. In Thüringen ist bislang die 3G-Regel nur für den Einzelhandel aufgehoben wurden. Auch die Gastronomen, Dienstleister und Hotelbetreiber in Erfurt warten auf diesen wichtigen Öffnungsschritt und wollen ihn gemeinsam mit dem Handel feierlich begehen mit einem Fest der Kunst vom 18. bis zum 20. März 2022.

Das Citymanagement der Stadt stellte Handelsflächen für das Kunstfestival Re:Boot 2022 zu Verfügung und arbeitete Hand und Hand mit den Organisatoren, zu denen die Ständige Kulturvertretung, das Kunsthaus Erfurt, das Café Hilgenfeld am Domplatz und die Galerie Hammerschmidt & Gladigau gehören. Im letzten Jahr fand Re:Boot das erste Mal in Erfurt statt und begeisterte mit spannenden Einblicken in die lokale Kunstszene. In diesem Jahr sollte das Citymanagemet gewonnen werden, um noch mehr Ausstellungsflächen zu gewinnen. „Für mich lag die Idee nahe, die Öffnung der Innenstadt mit Re:Boot Erfurt 2022 zu verbinden und sich so gegenseitig zu stärken“, so Citymanagerin Patricia Stepputtis.

Die Besucher und Besucherinnen der Innenstadt erwarten am kommenden Wochenende in vielen Schaufenstern Kunstinstallationen, Skulpturen und Bildnisse Thüringer Künstlerinnen und Künstler. Auch im Umbau befindliche Leerstände werden gestaltet. Die Innenstadt wird zur Galerie. Wer zielgerichtet durch Erfurt flanieren will, finde alle Orte in einer interaktiven Karte. Diese wird am 18. März auf den Social-Media-Kanälen der Organisatoren veröffentlicht. „Am Sonntag bietet es sich an, die gastronomischen Angebote ohne 3G zu genießen, das Kunstfestival zu bestaunen und von 10 bis 18 Uhr die aktuelle Banksy-Ausstellung in der Zentralheize zu besuchen“, empfiehlt Patricia Stepputtis.

Auch das aktuelle Geschehen in der Ukraine will das Citymanagement in diese erste Innenstadtaktion integrieren. In vielen Kassenbereichen werden Spendenboxen aufgestellt. Die Gelder werden dem Verein Ukrainischer Landsleute übergeben und fließen direkt in Thermokleidung, Medikamente, Kosten für den Transport in die Ukraine, aber auch in Erstpakete für die in Erfurt angekommenen Flüchtlinge.

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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