An vier Sonntagen im Jahr können Händlerinnen und Händler ihre Geschäfte in Erfurt öffnen und diesen Tag als verkaufsoffenen Sonntag beantragen, wenn begleitend ein Stadtfest stattfindet. Das Krämerbrückenfest vom 17. bis 19. Juni 2022 liefert den Anlass, um einen verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen. In diesem Jahr machen aber nicht alle Händler davon Gebrauch.

Nur umliegende Händler öffnen am Sonntag

2019 wurde dieses Innenstadtfest mit einem verkaufsoffenen Sonntag kombiniert. In diesem Jahr konnte keine einheitliche Lösung gefunden werden. Der Grund hierfür ist nachvollziehbar: Im Bereich des Angers wurde 2019 zum verkaufsoffenen Sonntag während des Krämerbrückenfestes kaum ein Mehr an Besuchern gezählt. Personalkosten und Umsatzzahlen standen damals für viele Händler im Bereich des Angers in keinem Verhältnis, denn beim Krämerbrückenfest verbleiben die meisten Gäste im Areal der Krämerbrücke und erleben dort ein schönes Wochenende. Für die dort agierenden Händler war es in diesem Jahr enorm wichtig, dass sie am Sonntag ihre Läden öffnen können.

Seit Jahresbeginn gab es in Erfurt noch keinen verkaufsoffenen Sonntag. „Wir konnten den Tag weder den Händlern der Krämerbrücke verwehren, noch konnten wir die Mehrzahl der Händler des Angers für diesen Tag gewinnen. Der Kompromiss ist nun: Wir informieren die Innenstadtbesucher über unser Vorgehen, sprich wo geöffnet sein wird“, erläutert Citymanagerin Patricia Stepputtis die transparente Kommunikation. Vorrangig die umliegenden Händler – Krämerbrücke, Fischmarkt und Marktstraße – werden am Sonntag, dem 19. Juni, von 12 bis 18 Uhr für die Innenstadtbesucher ihre Türen öffnen. Die dortigen Händler machen bereits mit Plakaten darauf aufmerksam.

Die geplanten verkaufsoffenen Sonntage für die gesamte Innenstadt sind für den 30. Oktober und den 4. Dezember 2022 geplant. „Verkaufsoffener Sonntag impliziert bei vielen die gesamte Innenstadt und deswegen agieren wir mit dieser Begrifflichkeit erst wieder zum 30.10.2022 und freuen uns auf die Besucher“, so Citymanagerin Patricia Stepputtis.

 

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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