Die Ferienkinder der Humboldtschule brauchten eine kurze Zeit, bis sie Neuseeland auf der Weltkarte gefunden hatten. Am anderen Ende der Welt lagen die beiden kleinen Inseln, um die sich in dieser Woche die Ferienangebote drehen.

Mit Sina Schaf durch Neuseeland reisen

Erzieherin Yvonne Uhlendorf liest dazu jeden Morgen aus dem Kinderbuch „Sina Schaf erkundet Neuseeland“ einen Teil der Geschichte vor, stellt den Kindern die Landschaft vor und beschreibt die sehr außergewöhnlichen Tiere Neuseelands.

Die Freunde ist groß, als nach dem Lesen dann auch eigene Waldgeister gebastelt werden. Ein Blumentopf, Augen, Farbe und Kräuter für die langsam wachsenden Haare. An diesem Ferientag gab es viele Waldgeister mehr in der Humboldtschule und jedes Kind wusste, dass auf der Flagge Neuseelands ein ganz besonderes Sternenbild zu sehen ist.

 

Ein bunt bemalter Blumentopf steht auf einem Fensterbrett.

Foto: Mittels einfacher Blumentöpfe bastelten die Kinder Maori-Waldgeister. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

 

Außerdem erfuhren die Kinder, dass die Ureinwohner einen ganz besonderen Drachen nutzten, den sie im windigen Neuseeland gern in der Luft tanzen ließen. Der Drache trägt, der Legende der Ureinwohner nach, als Geist des Windes die Gedanken und Wünsche von der Erde in den Himmel.

Ein aus Stöcken geformtes Dreieck war schnell gebastelt und das Papier in die passende Form geschnitten. Dann wurde der Maori-Drachen auf dem Schulhof natürlich ausprobiert.

Auch in den kommenden Tagen warten spannende Geschichten auf die Humboldtschüler. Die Ferienkinder werden Papierwale basteln, die die Träume und Wünsche der Legende nach bewahren sollen.

Im zweiten Teil des Kinderbuches reist das kleine Schaf über die wilde Südinsel Neuseelands. Sie erlebt auch dort viele Abenteuer. So lernen die Kinder, wie man die Natur vorsichtig und richtig entdecken kann.

 

Quelle: Aktuelle Meldungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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