Foto: Hannoversche Straße/Archiv ich liebe Erfurt

LPI-EF: Erfurt (ots)

Gestern (26.04.2026) führten Beamte der Technischen Verkehrsüberwachung der Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle in Erfurt durch. Innerhalb von sechs Stunden passierten etwa 2.200 Fahrzeuge die Messstelle in der Hannoverschen Straße stadteinwärts. Dabei überschritten 100 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Traurige Spitzenreiterin war eine Mercedes-Fahrerin aus dem Zulassungsbereich München. Die Autofahrerin wurde mit 125 km/h gemessen. Die Frau erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von mindestens 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Auch vier weitere Autofahrer waren deutlich zu schnell unterwegs gewesen und müssen nun unter anderem mit einem Fahrverbot rechnen.

Überhöhte Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Wer zu schnell fährt, verlängert seinen Bremsweg, verringert die eigenen Reaktionsmöglichkeiten und erhöht die Schwere möglicher Unfallfolgen deutlich. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht als Empfehlung, sondern als verbindliche Vorgabe für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu verstehen. (DS)