Foto: Eine Streife der Bundespolizei/Bundespolizei
BPOLI EF: Erfurt, Hauptbahnhof Erfurt (ots)
Gestern Abend nutzte ein 28-Jähriger einen ICE, der in Berlin gestartet ist. Weil er keine Fahrkarte hatte, versuchte er sich zu verstecken. Dafür hat er die Zugtoilette als geeigneten Ort auserkoren. Der Zugbegleiter forderte ihn beim Durchlaufen des Schnellzuges mehrmals auf, die Tür zu öffnen und herauszukommen. Das tat der Mann erst nach längerem Überreden.
Beim Halt im Erfurter Hauptbahnhof wurde er dann einer Streife der Bundespolizei übergeben. Das Versteckspiel des Ungarn endete mit einer Strafanzeige und der Fahrpreis für die Reise mit dem Schnellzug wird auch nacherhoben.
Es war nicht das erste Mal, dass der Mann strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, denn bei seiner Überprüfung durch die Bundespolizisten wurde bekannt, dass gegen ihn gleich acht Aufenthaltsermittlungen durch verschiedenste Behörden aktiv waren, unter anderem wegen ticketloser Zugfahrten, Hausfriedensbruch und Körperverletzungen.