Eine aufmerksame Bankangestellte bewahrte gestern Nachmittag in Erfurt eine 84-jährige Seniorin davor, ihre ganzen Ersparnisse zu verlieren. Die Dame war von zwei vermeintlichen Kriminalbeamten angerufen worden. Diese erzählten der Rentnerin, dass ihr Name bei einer Rumänin aufgetaucht sei, die im Zusammenhang mit falschen Geldscheinen stehen würde. Die Dame sollte einen fünfstelligen Bargeldbetrag abheben, um die Geldscheinnummern von den falschen Beamten überprüfen zu lassen. Zu einer Geldübergabe kam es glücklicherweise nicht, da die Bankangestellte den Betrug erahnte und die Polizei verständigte.

Im gesamten Stadtgebiet von Erfurt registrierte die Polizei gestern 13 Anrufe vermeintlicher Polizisten. Es wird darauf hingewiesen, am Telefon keine Angaben zu den eigenen Vermögensverhältnissen zu machen. Auch werden behördliche Einrichtungen keine Geldübergaben veranlassen. Im Zweifel ist es ratsam, die eigene Verwandtschaft zu kontaktieren oder die Polizei über die bekannte Notrufnummer 110 zu verständigen. (DS)

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