Foto: Finn Sonnekalb (l.) und Prof. Dr. Thomas Mückley/Helios Klinikum Erfurt.
Chefarzt Prof. Mückley operiert Erfurter Olympia-Talent Finn Sonnekalb
Der bekannte Eisschnellläufer Finn Sonnekalb wurde nach Schlüsselbeinbruch erfolgreich im Helios Klinikum Erfurt operiert. Heute wurde der 19-Jährige entlassen.
Der 19-jährige Erfurter Eisschnellläufer Finn Sonnekalb (ESC Erfurt) hat sich am vergangenen Freitag beim Inlinertraining in der Erfurter Eishalle einen Schlüsselbeinbruch zugezogen. Nach einer erfolgreichen Operation durch Prof. Dr. Thomas Mückley, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfall- und Handchirurgie im Helios Klinikum Erfurt, wurde der Sportsoldat heute aus der stationären Behandlung des Helios Klinikums Erfurt entlassen.
Sturz beim Training
Finn Sonnekalb, der seit seinem sechsten Lebensjahr auf dem Eis steht und 2024 bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Südkorea dreifacher Goldmedaillengewinner wurde, stürzte am Freitag, 26. Juni, beim Inlinertraining im Eissportzentrum Erfurt. Er wurde umgehend mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme des Helios Klinikums Erfurt gebracht, wo die Diagnose Schlüsselbeinbruch gestellt wurde – für den jungen Athleten der erste Knochenbruch seiner Karriere.
Operation durch Prof. Dr. Thomas Mückley
Nach einem Aufklärungsgespräch am Montag übernahm Prof. Dr. Thomas Mückley, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am Helios Klinikum Erfurt, die operative Versorgung. Der Eingriff fand am Dienstagmittag statt, aus der Narkose erwachte Sonnekalb gegen 15 Uhr.
„Die Operation ist plangemäß und komplikationslos verlaufen. Bei einem jungen, trainierten Sportler wie Finn Sonnekalb sind die Heilungsaussichten nach einer stabilen Versorgung sehr gut. Wichtig ist jetzt der behutsame, stufenweise Belastungsaufbau”, so Prof. Dr. Thomas Mückley.
Reha-Plan: Sechs Wochen angepasstes Training
Für die kommenden sechs Wochen ist ein an die Verletzung angepasstes Training vorgesehen, bevor die Belastung schrittweise gesteigert wird. Ziel ist die vollständige Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit rechtzeitig zum Saisonstart im September.
„Ich will so schnell wie möglich wieder fit werden und zum Saisonstart im September wieder voll angreifen”, sagt Finn Sonnekalb, der bislang täglich rund vier Stunden auf Inlinern oder auf Schlittschuhen trainierte – kombiniert mit einem ausgiebigen Radfahrtraining.
Rückhalt bekommt der Athlet auch aus seinem familiären Umfeld: Seine Eltern stehen uneingeschränkt hinter seiner sportlichen Laufbahn, seit er als Sechsjähriger mit dem Eisschnelllauf begann.
Quelle: Helios Klinikum Erfurt