Zitterpappel ergänzt Baumreihe am Naturerlebnisgarten
„Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren, die zweitbeste ist heute“, zitiert Matthias Bärwolff eine alte Weisheit. „Mit der heutigen Pflanzung wollen wir verdeutlichen, wie wichtig Bäume für uns Menschen sind und einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung leisten“, so Bärwolff weiter. „Jeder Baum, den wir heute pflanzen, hilft, die Zukunft für unsere Kinder zu sichern“.
Die mittlerweile traditionelle Veranstaltung der Fuchsfarm begann für die Kinder zunächst mit einem Waldspaziergang durch den Steigerwald mit Försterin Uta Krispin und Förster Nils Morgner, wobei spielerisch viel Wissenswertes über den heimischen Wald vermittelt wurde.
Die Zitterpappel (Populus tremula) wurde von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen, gespendet. Die Zitterpappel gilt als klimastabil, hat ein weites ökologisches Spektrum und kann damit fast jeden Standort besiedeln. Sie kommt von Westeuropa bis nach Ostasien vor. Als Pionierbaumart besiedelt sie oft Schadflächen nach Störungen und Kalamitäten durch Stürme, Brände oder Borkenkäfer. Zudem ist die Aspe eine wichtige Biotopbaumart – bietet selbst also Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Speziell sind die Blätter, die namensgebend sind. Der Blattstiel ist seitlich zusammengedrückt und deshalb bewegen sie sich bei jedem leisen Windhauch deutlich hörbar.
Der neue Baum komplettiert die bereits vorhandenen Bäume des Jahres an der Fuchsfarm. Dort entstand bereits in den letzten Jahren eine attraktive und vielfältige Baumreihe aus Sommerlinde, Elsbeere, Esche, Esskastanie, Flatterulme, Stechpalmen, Robinie, Moorbirke, Mehlbeere und Traubeneiche. Auf dem Gelände finden sich noch Wildapfel, Feldahorn und Speierling.
Der Naturerlebnisgarten Fuchsfarm nutzt die Baumarten für seine Bildungsarbeit. Die Bäume können beim Wachstum begleitet werden, aber auch die Unterschiede der Arten sind ein wichtiges Thema.
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald setzt sich mit ihrem Engagement für den Schutz, die Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume, die Artenvielfalt und die naturverträgliche nachhaltige Nutzung des heimischen Waldes ein.
Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt