Foto: Menschen auf dem Anger/Archiv ich liebe Erfurt
Dunkelfeldstudie “Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2026” startet in Thüringen
LPD-EF: Erfurt (ots)
Der Freistaat Thüringen beteiligt sich zum dritten Mal an der bundesweiten Dunkelfeldstudie “Sicherheit und Kriminalität in Deutschland” (SKiD 2026). Ziel der Studie ist es, auch jene Straftaten sichtbar zu machen, die der Polizei aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Anzeige gebracht wurden. Darüber hinaus liefert die Befragung wichtige Erkenntnisse zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung sowie zu Erfahrungen mit Kriminalität im Alltag. Mit diesen Erkenntnissen soll nicht nur die polizeiliche Lagebewertung ergänzt werden; sie dienen auch als Informationsgrundlage für verbesserte Präventions- und Hilfeangebote.
Im Rahmen der Erhebung werden in Thüringen insgesamt 25.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger vom Erhebungsinstitut Verian angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Der Versand der Ankündigungsschreiben beginnt am 10. April 2026. Ab dem 24. April 2026 erhalten die ausgewählten Personen die eigentliche Einladung zur Teilnahme an der Befragung.
Die Teilnahme an der Studie ist sowohl online als auch in Papierform möglich. Die angeschriebenen Personen erhalten hierzu alle erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugangsdaten per Post.
Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Sämtliche Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Ausführliche Informationen zum Datenschutz sowie zu den Inhalten der Studie sind auf den Internetseiten des Bundeskriminalamtes sowie der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei, abrufbar.
Die Thüringer Polizei bittet die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich um Unterstützung: Eine hohe Beteiligung ist entscheidend, um verlässliche und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Diese bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung von Präventionsmaßnahmen und die Stärkung der Sicherheit im Freistaat Thüringen.
Quelle: Thüringer Polizei