Foto: Marbacher Chaussee/Archiv ich liebe Erfurt
LPI-EF: Erfurt/Landkreis Sömmerda (ots)
Am Wochenende führten Beamte der Technischen Verkehrsüberwachung der Polizei Geschwindigkeitskontrollen in Erfurt und im Landkreis Sömmerda durch. Dabei stellten sie zahlreiche Verstöße fest.
Am Freitag kontrollierten Polizisten im Bereich der Marbacher Chaussee in Erfurt. Innerhalb von über fünf Stunden passierten knapp 1.200 Fahrzeuge die Messstelle. 104 Verkehrsteilnehmer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Trauriger Spitzenreiter war ein VW-Fahrer aus dem Zulassungsbereich Erfurt. Der Mann wurde mit 111 km/h gemessen. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 320 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Deutlich mehr Verstöße stellten die Beamten am Sonntag auf der Bundesstraße 4 bei Andisleben fest. Innerhalb von knapp sieben Stunden passierten über 1.900 Fahrzeuge die Messstelle in Richtung Nordhausen. Dabei waren 713 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs gewesen. Bei erlaubten 70 km/h wurde ein BMW-Fahrer aus dem Zulassungsbereich Rudolstadt mit 131 km/h gemessen. Ihn erwarten ein Bußgeld von mindestens 480 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot. Insgesamt müssen zehn Verkehrsteilnehmer aufgrund ihrer Geschwindigkeitsverstöße mit einem Fahrverbot rechnen.
Überhöhte Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. Schon wenige Stundenkilometer mehr können darüber entscheiden, ob ein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen kommt und wie schwer die Folgen eines Unfalls ausfallen. Geschwindigkeitsbegrenzungen dienen deshalb nicht dazu, Verkehrsteilnehmer auszubremsen, sondern Gefahren zu reduzieren und schwere Unfälle zu verhindern. Die Polizei wird daher auch weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden. (DS)