Domberg Suhl
Bergbaupfad, Baude, Bismarckturm
Teilweise steil und eng
Der größtenteils bewaldete Domberg ragt tief in die Stadt Suhl hinein. Für Ortsfremde, so sie mit dem Pkw angereist sind, ist es allerdings gar nicht so einfach, einen Parkplatz in der Nähe zu finden. Bei unserem Besuch haben wir durch Zufall in einem Wohngebiet eine Parkmöglichkeit entdeckt. Wahrscheinlich ist es am besten, unten in der Innenstadt zu parken und den Weg von dort zu beginnen. Sobald man den bebauten Teil des Stadtgebiets hinter sich gelassen hat, ist man im Grünen – schon nach wenigen Metern befinden wir uns in einem urigen Wald:
Zunächst folgen wir dem Bergbaupfad. In Bögen geht es dabei an der Südseite des Dombergs den Hang hinauf. Entlang des Weges erinnern Tafeln an die Geschichte des Suhler Bergbaus. Zwischen den Bäumen liegen alte Schächte und Vertiefungen, die heute überwachsen sind, aber die Form der früheren Arbeit noch erkennen lassen. Der Pfad ist stellenweise steil und eng und man muss ein wenig aufpassen, dass man nicht wegrutscht.
Einzigartiger Rundumblick
Nach einigen Stationen verlassen wir den Bergbaupfad und steigen weiter hinauf auf den Rücken des Dombergs. Dort befindet sich eine Baude, die vom Dombergverein betrieben wird. Engagierte Vereinsmitglieder wechseln sich sonntags ab und öffnen die Gaststätte für Wanderer. Es gibt Kuchen, solange der Vorrat reicht und Deftiges wie Bratwurst mit Kartoffelsalat. Dazu ein Bier oder eine Limo. Schnell kommen wir mit den Betreibern ins Gespräch über Berg und Baude. Danach besteigen wir den wenige Meter entfernten Bismarckturm.
Errichtet Ende des 19. Jahrhunderts auf dem höchsten Punkt des Dombergs gibt es hier einen einzigartigen Rundumblick. Im Norden zeigt sich der Thüringer Wald und Zella-Mehlis, im Westen zeichnet sich die Rhön ab und die Stadt Suhl liegt einem zu Füßen.
Danach geht es wieder bergab. Auf dem Domberg findet man auch mehrere Stempelstellen der Aktion „Touringen“. In einem kleinen Heftchen lassen sich über 400 Stempel sammeln. Drei davon haben wir auf unserer Wanderung am Hausberg der Stadt Suhl gefunden.
Fazit:
Wer am Domberg in Suhl wandert kann sich auf einige Höhenmeter gefasst machen. Vom Kongresszentrum Suhl auf etwa 424 Metern geht es hinauf bis auf 674 Meter, dem höchsten Punkt am Bismarckturm. Dabei ist gerade der Bergbaupfad teilweise sehr steil und eng. Auf dem Gebiet des Dombergs gibt es noch weitere Routen und Ziele. Uns fehlt zum Beispiel der Besuch der Ottilienkapelle, die wir diesmal nicht erreicht haben. So gibt es einen Grund, eine weitere Wanderung auf dem Domberg zu unternehmen und eine Gelegenheit im Anschluss daran die Innenstadt von Suhl zu erkunden.