Foto: Angelegter Gurt/Archiv ich liebe Erfurt
Thüringer Polizei beteiligte sich an Gurtkontrollen im Rahmen von ROADPOL
LPD-EF: Erfurt (ots)
Alle Maßnahmen des europäischen Polizei-Netzwerkes “ROADPOL” zielen darauf ab, die Zahl der Verkehrsunfallopfer zu senken. Auch im Jahr 2026 beteiligt sich die Thüringer Polizei an den europaweiten Kontrollaktionen.
In der Zeit von 09. März 2026 bis 15. März 2026 lag der Fokus auf der Aktion “SEATBELT”. Der Sicherheitsgurt ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Unfallprävention im Straßenverkehr. Auch wenn manche Fahrzeugführende das schwarze Band als lästig empfinden, lassen sich durch richtiges Anlegen schwere Verletzungen deutlich reduzieren.
Die Thüringer Polizei führte im gesamten Freistaat verstärkt Verkehrskontrollen durch. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Anschnallen der Fahrzeuginsassen.
Insgesamt wurden 6.253 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 457 Insassen (7%) ohne angelegten Gurt festgestellt, darunter 13 Kinder. Bei den Kontrollen wurde nicht nur die Anschnallpflicht überprüft, sondern auch folgende Verstöße erkannt und geahndet:
2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis, 1 x Urkundenfälschung, 1 x Kennzeichenmissbrauch, 5 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, 8 x Fahren unter Alkohol und/oder Drogen, 117 Geschwindigkeitsverstöße und 49 andere Ordnungswidrigkeiten.
Weiter stellte die Thüringer Polizei 16 Personen fest, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.
Die durchgeführten ROADPOL-Kontrollen zum Thema Sicherheitsgurt zeigten insgesamt ein positives Ergebnis. Der überwiegende Teil der kontrollierten Fahrzeugführerinnen und -führer war ordnungsgemäß angeschnallt und zeigte ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr. Die Kontrollen und Gespräche mit den Verkehrsteilnehmenden boten eine gute Gelegenheit, erneut auf die lebensrettende Wirkung des Sicherheitsgurtes hinzuweisen.