Am Montag, dem 5. September 2022, beginnt das Erfurter Stadtradeln. Drei Wochen lang können die Erfurterinnen und Erfurter fleißig Kilometer für die Landeshauptstadt sammeln – und für den Klimaschutz.

Auftakt-Radtour beginnt 17 Uhr auf dem Domplatz

 

Die Eröffnungsveranstaltung findet um 17:00 Uhr auf dem Domplatz statt. Anschließend führt eine gemeinsame Radtour Richtung Osten nach Azmannsdorf, Linderbach und über Windischholzhausen und den Herrenberg zurück in die Altstadt. Die Route ist rund18 km lang und für junge wie ältere, geübte und ungeübte Radfahrerinnen und -fahrer angepasst. Im Anschluss können die Teilnehmenden gemeinsam einkehren und Erfahrungen zum Radverkehr austauschen.

Europaweit beteiligten sich 2021 mehr als 800.000 Menschen an der Klimaschutz-Aktion und konnten dabei mehr als 23.000 Tonnen CO2 einsparen. In Erfurt wurden im letzten Jahr 340.526 geradelte Kilometer registriert, 1.831 Stadtradelnde hatten sich angemeldet. „Das wollen wir in diesem Jahr gerne noch überbieten“, sagt Erfurts Klimaschutzkoordinatorin Julia Huhnholz. Zusätzlicher Ansporn: Auch in diesem Jahr spendet das Erfurter Umwelt- und Naturschutzamt pro geradelte 1.000 Kilometer einen Baum. Gepflanzt wird gemeinsam am 13. Oktober im Willroder Forst. „Im letzten Jahr konnten wir 340 Bäume pflanzen, 2022 sollen es noch mehr werden“, wünscht sich Julia Huhnholz. „Das Stadtradeln gibt auch Familien und Teams von Unternehmen, Behörden oder Vereinen die Möglichkeit, sich gegenseitig anzuspornen und so möglichst viele Kilometer zu sammeln.“

Eine Anmeldung ist bis zum Aktionsende am 26. September kostenfrei unter Stadtradeln – Erfurt möglich.

App nutzen und Radverkehrsnetz mitgestalten

 

Noch nie war die Mitgestaltung des Erfurter Radverkehrsnetzes so einfach wie dieses Jahr. Wer die Stadtradeln-App zum Aufzeichnen der Wege nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag. Vollkommen anonymisiert werden die Daten der Strecke erfasst, durch die Technische Universität Dresden aufbereitet und der Verkehrsplanung in Form einer Heat-Map zur Verfügung gestellt. So können die Planer sehen, welche Strecken für den Radverkehr in welcher Intensität genutzt oder eben gemieden werden. „Wir sind gespannt, welche Routen in Erfurt per Rad tatsächlich genutzt werden und ob diese mit unserem Verkehrsentwicklungsplan übereinstimmen“, sagt Erfurts Radverkehrsbeauftragter Dirk Büschke. Neben der Intensität der Nutzung werden auch Daten zur Geschwindigkeit erfasst. Dank einer Förderung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr können die Daten den Kommunen erstmals kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Um möglichst aussagekräftiger Ergebnisse zu erzielen, bittet die Stadtverwaltung um zahlreiche getrackte Fahrten mittels der Stadtradeln-App.

 

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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