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Als Reaktion auf die Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens vom 4. Oktober erklärt Thomas Malcherek, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Erfurt:

 

„Wie stark soll die Gaspreisbremse sein? Und wie intensiv drückt sie die Kosten für meinen Betrieb? Auf drängende Fragen wie diese hatten sich die meisten Handwerker gestern konkrete Antworten von der Ampel-Regierung und den Ländern erhofft. Doch die Ergebnisse der Beratung beinhalten wenig Handfestes, sie stellen nur einen Zwischenstand dar. Das ist in der jetzigen Lage zu wenig. Die konkreten Entlastungsmaßnahmen hätten bereits vor mehreren Wochen beschlossen werden müssen. Jetzt befinden wir uns mitten im Herbst und unzählige Betriebe bangen Tag für Tag um ihre Existenz.

Es ist notwendig, dass die Hilfen jetzt kommen, damit beispielsweise Steuern gestundet und Insolvenzanträge gar nicht erst gestellt werden müssen. Gerade energieintensive Betriebe, wie Lebensmittelhersteller, Textilreinigungen oder Tischler sind weiterhin dringend auf konkrete und unbürokratische Härtefallhilfen angewiesen. Für unsere Betriebe ist und bleibt es unverständlich, dass in der Politik nur beraten, anstatt gezielt gehandelt wird. Obwohl die Hilferufe der hiesigen Handwerker und Handwerksorganisationen seit Monaten hochpräsent in den Medien und der Öffentlichkeit sind!“

 

Quelle: Handwerkskammer Erfurt

 

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