22.02.2022 14:28

Die Arbeiten am Lauentor gehen voran. Am 22. Februar wurde das zweite von vier Brückenteilen eingehoben und montiert. Bis zum Herbst soll die Mauerkronenbrücke – als Bestandteil des Bastionskronenpfads – fertiggestellt werden.

Luftaufnahme einer Baustelle, an einem Krank hängt ein Brückenteil

Foto: Das größte von vier Brückensegmenten wurde am 22. Februar 2022 eingehoben. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Am heutigen Dienstag setzte ein mobiler Kran ein überdimensionales Brückenelement auf die temporären Hilfsstützen. Das Stahlteil ist mit 35 Metern Länge und einem Gewicht von etwa 57 Tonnen das längste und schwerste von vier Brückensegmenten, die den ersten Bauabschnitt des Bastionskronenpfades komplettieren sollen.

Die restlichen zwei Brückenteile sowie die noch fehlende Plattform werden in den kommenden Monaten angefertigt. Ihre Montage ist für die zweite Jahreshälfte geplant.

Bereits 2021 sollten Buga-Gäste über die Brückenkonstruktion laufen und Erfurt überblicken können. Die starke Verzögerung der Baumaßnahme lag vor allem an den umfangreichen statischen Neuberechnungen des Pfades, weil die ursprünglich geplante Weiterführung der Brücke in Richtung „Wäldchen“ vorerst nicht gebaut werden kann. Hinzu kam, dass die beteiligten Baufirmen von der angespannten Weltmarktlage betroffen waren. Insbesondere Walzstahl war nicht rechtzeitig und im erforderlichen Umfang verfügbar. Im Zuge der Bauarbeiten wurden zudem historisch bedeutsame Bestandteile der ehemaligen Festung im Bereich des Lauenturms vorgefunden, baulich gesichert und zum Teil auch in das Vorhaben integriert.

Nach Fertigstellung der Mauerkronenbrücke ist die Bastion Martin endlich barrierefrei erreichbar. Die Stadt verfolgt weiterhin das Ziel, den Bastionskronenpfad vollständig zu errichten und damit den Petersberg nicht nur touristisch weiter zu erschließen.

Quelle: Pressemitteilungen der Landeshauptstadt Erfurt

 

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